Sie brauchen Grünfutter

Nicht dass sie sich schlecht entwickeln, aber gerade jetzt in der wichtigen Wachstumsphase bräuchten sie dringend Grünfutter, um richtig zulegen zu können. Probleme haben sie keine. Sie sind gesund, fit und munter. Nur auf den Rippen könnten sie etwas mehr haben. Aber das ist nun einmal das Schicksal von Pferden, die unter diesen harten Bedingungen aufwachsen.

Tatankas Verletzung an der Brust ist gut verheilt und auch Sublimes große Wunde am Bein ist kaum noch zu erkennen. Auch behindert ist er nicht. Sharif wird seiner Mutter Soraya immer ähnlicher.

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Siegesgöttin als Regengöttin?

Nieke – unsere kleine Siegesgöttin könnte sich auch als Regengöttin entpuppen. Völlig unerwartet stand Mitte Januar plötzlich unser Tierpostendamm unter Wasser. Dabei hatte es gar nicht so stark geregnet, wie es eigentlich sein müsste, damit der Regen sich dort sammelt. Egal – der Damm ist fast voll und Nieke hat uns Glück gebracht! Es ist ein doppeltes Glück. Wenn der Damm voll wird, steigt der Wasserspiegel in  unserem Brunnen dahinter, und zum anderen können wieder Pferde  und Rinder hier im Damm saufen. Einstweilen genießt Nieke ihren Erfolg und den riesigen Spielplatz alleine.

Da fällt einem ein, dass sie dringend schwimmen lernen muss. Rinder und Pferde werden wir an den Tierposten erst später bringen können. Wasser alleine reicht eben noch nicht. Dazu braucht es auch Weide. Und die wird wohl noch einige Zeit auf sich warten lassen. Denn genau genommen war der Januar noch kein so toller Regenmonat – 31 Millimeter am Haus – das macht zwar Hoffnung, ist aber eigentlich recht wenig. Aber wir haben ja Nieke unsere Regengöttin…

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Auf ein Neues!

Man kann es einen Neustart nennen. Nachdem unsere Rinderherde in der Dürre 2016 auf gut 50 Kopf geschrumpft war, kommen jetzt im Januar 2018 wieder die ersten Kälber. Bei der geringen Menge an Kühen wird es natürlich noch dauern, bis die Herde wieder eine stattliche Kopfzahl hat. Umso schmerzhafter ist es, wenn Kälber verloren gehen. Wie es aussieht, haben uns die Raubkatzen schon wieder zwei geholt. Dabei müssen wir immer wieder an  die Diskussion über die Wölfe in Deutschland denken. Raubwild und die entsprechenden Verluste gehören in Namibia zu einem Farmleben dazu. Wir versuchen uns zu arrangieren, was natürlich nicht immer ganz leicht fällt. Wir respektieren diese Tiere aber als Bestandteil der Natur. Wenn die Verluste allerdings zu hoch werden, wehren wir uns auch schon mal.

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Frohes Fest und ein spannendes Neues Jahr!!!

An Spannung hatten wir im ablaufenden Jahr nun wirklich keinen Mangel. Und Ihr? Wenn ja, dann müsst Ihr einfach wieder zu uns nach Gross-Okandjou kommen. Denn Ihr – unsere Gäste – seid es ja auch, die uns von der Spannung den nervigen Teil nehmen. Mal abgesehen von Euren Euros, die uns helfen, die Löcher dort zu stopfen, wo es am nötigsten ist, lenkt Ihr wunderbar ab von den typisch afrikanischen/namibischen Alltagssorgen. Da wären z.B. das Wasser, das Wasser, das Wasser…und ja die Weide, die Gesundheit von Mensch und Tier. Übertroffen werdet Ihr nur von einem neuen, noch ganz kleinen Mitglied der Gemeinschaft von Gross-Okandjou. Ihr ahnt es – Nieke!!!

Als ganz kleines Weihnachtsgeschenk für Euch werden wir deswegen ab sofort eine Rubrik hier auf der Homepage einrichten, in der wir regelmäßig die schönsten Eurer Fotos zeigen. Hier geht es los:

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gründliche Arbeit

Gründliche Arbeit und günstige Gelegenheit. Bei allem Respekt vor den Technikern der Solarfirma DIS aus Otjiwarongo, die gründlichste Arbeit hat der Blitz geleistet. Er ist im Grunde einmal total durch unsere gesamte elektrische Anlage gesaust. Kaum ein Teil blieb heil – vom Generatorhaus, in dem auch die Inverter für die Solaranlage untergebracht sind, bis hinauf zum Bungalow. Inverter, FrizzBox, Wimax, Repeater, Schalttafel – um nur die größten Schäden zu nennen. Zum Glück sind wir versichert. Und wenn die Techniker sich dann schon auf den weiten Weg zu uns machen, sollten sie gleich auch noch das tun, was wir schon lange vorhatten – die Solaranlage vergrößern. Das zahlt natürlich nicht die Versicherung.

Jetzt haben wir gut 7KW und können tagsüber auch schon mal einen größeren Verbraucher etwas länger laufen lassen. Bitte aber nicht die Schweißmaschine haben uns die Techniker gesagt, weil  die Batterien die starken Spannungsschwankungen nicht vertrügen. Die Batterien sind ohnehin bei einer Solaranlage nach wie vor der Schwachpunkt. Wir bräuchten eigentlich neue und zusätzliche. Aber da warten wir lieber, bis im Zuge der Elektroautos die Industrie bessere Batterien entwickelt hat.

Unser ärmliches Generatorhaus mit einem Uraltdieselmotor hat jetzt ein noch moderneres Innenleben.

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Ladies first

Mit den Hengsten – pardon den Ex-Hengsten – hat es ja noch nicht geklappt. Bei denen muss der Hormonspiegel erst noch weiter absacken. Was ist dann naheliegender, als die jungen Stuten zu trainieren? Da sind auch einige im richtigen Alter – mindestens drei, aber auch schon vier oder fünf Jahre alt. Wir hatten sie nicht vergessen, schließlich wollen wir ja auch wissen, was aus unseren Bemühungen, das Namibische Westernpferd zu züchten, geworden ist. Sie standen lediglich in der zweiten Reihe – Achtung: keine Diskriminierung des Weiblichen! – weil uns in der Reitpferdeherde vor allem Wallache vorschweben.

Jetzt also sind Miss Cool (Palomino) und Wah-Tah-Wah (Braun) dran. Miss Cool ist die Tochter von Ice und Dolorit und Wah-Tah-Wah ebenfalls von Dolorit und unserer nun sehr alt gewordenen Stute Hotline.

Eine hervorragende Aufgabe für unsere Praktikantinnen. Entweder sie können es bereits oder sie lernen es bei uns. Die meisten haben sich geschickt angestellt. So auch der VfB Stuttgart-Fan Lea. Die, die es brauchen, bekommen Hinweise und Anregungen von uns und bringen so sich und die Pferde weiter. Miss Cool lernt von Lea Sicherheit und Vertrauen. Das Pad ist für sie neu, der Sattel auch – da hat sie anfangs ein bisschen gebockt – die Reifen flößen keine Furcht mehr ein.

Wah-Tah-Wah – etwas zarter besaitet als Miss Cool – ist für den Anfang bei Alina und Junias erst einmal in den besseren Händen.

Für uns ist es besonders wichtig herauszufinden, wie viel Restrisiko ein Pferd eventuell doch noch hat. Gibt es etwas, wovor es trotz intensiven Gelassenheitstrainings vielleicht doch noch erschrecken könnte. Wir möchten unseren Gästen mit gutem Gewissen sagen, dass sie unseren Pferden vertrauen können. Wie man das schafft? Das ist Erfahrung, Fingerspitzengefühl und natürlich Training, Training, Training… und vor allem dem Pferd das Gefühl vermitteln, dass es auch dir vertrauen kann und nicht nur umgekehrt.

 

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Na endlich!

Wie sieht denn das aus? Glücklicherweise sind wir eine Gästefarm und können den Konsum auf die Kundschaft schieben. Möglicherweise sind von uns auch ein paar Fläschchen dabei. Aber im Ernst – seit Jahren warten wir darauf, dass wir Müll trennen können und uns das Ganze auch Jemand in Omaruru abnimmt, um es zu verwerten oder verwerten zu lassen. Jetzt ist es endlich soweit. Alinas Geduld – oder wie immer man das nennen will – hat sich jetzt doch gelohnt. Heike und ich, wir hätten längst aufgegeben. Schon alleine um Platz zu gewinnen. Unsere Werkstatt hätten wir bald zu einer Glashütte umfunktionieren können. Unsere Praktikantin Lea hat jetzt gleich für die nötigen Behältnisse gesorgt. Plötzlich macht Alinas Sammelleidenschaft also einen Sinn. Und es ist ja nicht nur die Sammelleidenschaft. Uns allen, die wir versuchen,  sehr umweltbewusst zu leben, war es über all die Jahre ein Gräuel, den Müll unsortiert wegzuwerfen. Die neue Firma hat sich sinnvollerweise in der Nähe des Müllplatzes von Omaruru etabliert, bearbeitet hier den getrennten Müll und liefert ihn dann nach Walvis Bay. Dort wird er recycelt.

Jetzt kann man nur hoffen, dass es nicht wieder seinen afrikanischen Lauf nimmt und die Recyclingfirma plötzlich wieder von der Bildfläche verschwindet. Wer daran möglicherweise Geld verdient, fragen wir lieber nicht. Wir auf jeden Fall nicht. Uns reicht es, ein bisschen besseres Gewissen haben zu können. Dank Alinas Beharrlichkeit und Leas Unterstützung.

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Schaut mal genau hin!

Es ist wie mit den Zähnen. Unsere Pferde haben kaum Probleme mit den Zähnen, weil sie fast über das ganze Jahr hinweg hartes Futter fressen. Die Hufe unserer Pferde sind gut, weil sie hart sind. In beiden Fällen lohnt trotzdem genaueres Hinsehen. Dafür muss man aber wissen, wo man genau hinschauen muss und warum. Das wissen wir, zumindest was die Hufe betrifft, jetzt seit ein paar Tagen besser. Seitdem Simone Förster und ihre Tochter Selena vom Deutschen Institut für Huforthopädie einen Kurs auf Gross-Okandjou abgehalten haben.

Die Teilnehmer kamen aus den verschiedensten Teilen des Landes und hatten auf ihrer zum Teil langen Heimreise eine Reihe von hochinteressanten Anregungen zu verarbeiten. Wir waren eigentlich immer stolz auf den Zustand der Hufe unserer Pferde und auch auf die Arbeit von Manfred unserem Hufschmied. Daran hat sich grundsätzlich auch nichts geändert, aber wir haben gelernt, dass doch einiges verbesserungswürdig ist.

Dass ein Pferd wie Sublime, das zweimal schwere Beinverletzungen auszuheilen hatte, auch ein Hufproblem hat, war uns schon klar. Dass man in einem solchen Fall nicht mit den Hufen sondern mit den Muskeln z.B. anfängt, musste uns erst einmal genau erklärt werden. Und es wurde erklärt. Alle Handlungen wurden begründet und leuchteten deshalb auch ein. Was besonders einleuchtete war die Erklärung, wie Hufe aufgebaut sind und funktionieren. Das ist doch klar, das weiß doch Jeder, der mit Pferden zu tun hat! Ja, denkste! Das hatten wir auch geglaubt. Aber schaut Euch mal auf der Homepage vom Deutschen Institut für Huforthopädie den Aufbau und die Funktionsweise eines Hufes genau an. Ihr werdet erstaunt sein,was Ihr nicht wisst. Aber erst dann kann man erahnen, wo die Probleme liegen und wie man sie angehen kann. Erwartet jetzt aber bitte nicht, dass ich Euch den Extrakt des Kurses wiedergebe. Das würde zum Einen zu weit führen, und zum Anderen stehen Euch Simone und Selena Förster gerne zur Verfügung. Nur so viel – fast jedes Hufproblem ist lösbar.

Wir werden das jetzt bei Marcus Antonius testen, der von unseren Pferden die meisten Probleme hat. Warum haben unsere Pferde überhaupt Probleme, haben wir natürlich gefragt, sie wachsen doch völlig natürlich auf und Wildpferdeherden haben doch auch keine Probleme. Letztlich – wie so oft – sind sie vom Menschen gemacht. Da gibt es Vieles, was wir fasch machen können – züchterisch z.B. Auf das Naheliegendste mussten wir von Simone allerdings erst mit der Nase gestoßen werden – Pferde sind nie als Reittiere auf die Welt gekommen. Das Gewicht des Reiters, der falsche Sitz, einseitige Belastung – all dem sind Wildpferde nicht ausgesetzt. Naheliegend oder?

Auch Junias, der immer schon Manfred mit seiner Arbeit unterstützt hat, hat an dem gesamten Kurs teilgenommen und gleich praktisch zugepackt. Manfred konnte leider nicht teilnehmen, was er sehr bedauert hat, weil er mit zwei seiner Pferde nach Durban in Südafrika musste, um an einem wichtigen Vielseitigkeitsturnier teilzunehmen. Außer der Theorie ist eben auch die Praxis nicht zu vernachlässigen…

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Damit habe ich nicht gerechnet

Die Situation war eigentlich ganz klar. Wir haben einen Windmotor am Gemsbockposten, den wir nicht mehr brauchen, wir haben den Wunsch von Heike, wieder einen Windmotor am Haus zu haben und wir haben am Haus noch ein freies Bohrloch, das nur wegen jahrelangen Nichtgebrauchs gereinigt werden muss – so um die 30 Meter tief. Kein Hexenwerk für einen professionellen Bohrmeister, wenngleich er dennoch mit seinem schweren Gerät anrücken muss. So weit so gut.

Ich habe nicht im Traum daran gedacht, dass das schief gehen könnte. Vor vielen Jahren hatten wir das Bohrloch genutzt. Der Wasserspiegel lag damals bei etwa 20 Metern. Also habe ich eigentlich nur gewartet, dass der Bohrmeister fertig wird und ich den Auftrag für das Umstellen des Windmotors geben kann. Es kam aber völlig anders. Bei 20 Meter kein Wasser, bei 30 nicht, bei 40 nicht, bei 50 nicht und bei 60 auch nicht. Schluss aus! Vorbei mit dem schönen Windmotor.

Nur wegen der Optik stelle ich ihn nicht dahin. Das geht mir gegen den Strich. Wenn schon, dann muss er auch arbeiten können. Er hätte wunderbar unsere runde Pferdetränke und die Wildtränke bedienen können. Wir haben zum Glück noch kein Wasserproblem am Haus. Aber diese neue Erfahrung gibt mir zu denken. Offensichtlich ist der Grundwasserspiegel doch erheblich gesunken, obwohl das Okandjourivier immer mal wieder gelaufen ist.

Im übrigen musste Daniel der Bohrmeister ohnehin auf hören, weil offensichtlich irgendwann etwas Metallisches in das Bohrloch gefallen ist. Brocken drohten seinen Bohrer zu beschädigen.

 

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Fachsimpeln und Feiern

Farmertage sind Routine. So auch beim Farmerverein Kalkfeld, dem wir aus guten Gründen angehören, obwohl uns Omaruru räumlich näher liegt. Diesmal hatten wir auf Gross-Okandjou eingeladen – wieder einmal. Bei genauerem Hinsehen allerdings stellten wir erstaunt fest, dass der letzte Farmertag bei uns neun Jahre zurück liegt. Bei noch genauerem Hinsehen wurde dann doch deutlich, dass neun Jahre eine  lange Zeit sein können. Einige Gesichter fehlten für immer, andere sind nicht mehr ganz so frisch und wiederum andere sind einfach neu – mal abgesehen von Nieke. Der Lauf der Dinge.

Unser Vorsitzender Ingo Jacobi führte wie immer routiniert durch die Tagesordnung, auf der wieder einmal das Thema Kriminalität inklusive Wilderei und Viehdiebstahl stand. Da gab es dann aber endlich mal eine Erfolgsmeldung. Die organisierte Bande, die in den letzten fünf Jahren im Raum Kalkfeld/Omaruru aller Wahrscheinlichkeit nach für den Diebstahl von über 300 Rindern verantwortlich war, ist endlich geschnappt worden. Allerdings nicht von der Polizei sondern mit vereinten Kräften aus der Farmerschaft und der Omaruru District Watch.

Für den Vortrag des Tages war der Farmerverein einem Vorschlag von mir gefolgt. Mir lag sehr daran, dass die doch meist sehr traditionellen Farmer mal eine alternative Sichtweise heutiger Farmerei kennenlernen. Dafür war Krumhuk – die Farm unserer langjährigen Freunde Ulf und Kine Voigts – genau das richtige Beispiel. Auf Krumhuk wird biologisch-dynamisch gefarmt. Zudem wird hier die Vision einer Gemeinschaft gelebt, die keinen Boss braucht und trotzdem zu Entscheidungen kommt – manchmal auch zu falschen. Da unterscheidet sie sich dann nicht, von der traditionellen Farmstruktur. Über Krumhuk gäbe es noch eine Menge zu sagen. Das würde jetzt hier aber zu weit führen.

Was es zu sagen gibt, hat Clemens Voigts mit seinem Vortrag auf dem Farmertag übernommen. Sein Vater Ulf war verhindert. Aber – nimm es mir bitte nicht übel Ulf – ich kann mir kaum vorstellen, dass Du es noch besser als Clemens hättest machen können. Die Reaktionen unserer Farmer hier waren dann auch erstaunlich. Es wird jetzt wohl niemand auf das System Krumhuk umsteigen, aber sie waren nachdenklich und angeregt zu interessanten Fragen. Das zog sich noch bis in den Abend hinein – pardon bis in die Nacht. Ein Farmertag ohne Fleisch, Bier und Brandy ist kein Farmertag. Dennoch – es sind alle heil nach Hause gekommen.

Und wie haltet ihr das mit dem System Krumhuk, werdet ihr jetzt sicher Fragen. Wir bewundern die dortige Kraft und das Durchhaltevermögen. Und wir haben in den letzten dreißig Jahren schamlos Ideen von dort geklaut, von denen wir glaubten, dass sie zu uns passen und dass wir sie auch umsetzen können – wie z.B. das Holistic Management. Wenn wir das Weidesystem aus diesem Management nicht übernommen hätten, hätten wir zumindest zwei schwere Dürren nicht überstanden. Krumhuk zu kopieren haben wir nie versucht und würden es auch sicher nicht schaffen. Diese Energie und diesen festen Glauben daran, das Richtige zu tun, können wir einfach nicht aufbringen. Außerdem gehöre ich dann doch noch der Generation an, die gerne das letzte Wort hat.

 

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