Na endlich!

Wie sieht denn das aus? Glücklicherweise sind wir eine Gästefarm und können den Konsum auf die Kundschaft schieben. Möglicherweise sind von uns auch ein paar Fläschchen dabei. Aber im Ernst – seit Jahren warten wir darauf, dass wir Müll trennen können und uns das Ganze auch Jemand in Omaruru abnimmt, um es zu verwerten oder verwerten zu lassen. Jetzt ist es endlich soweit. Alinas Geduld – oder wie immer man das nennen will – hat sich jetzt doch gelohnt. Heike und ich, wir hätten längst aufgegeben. Schon alleine um Platz zu gewinnen. Unsere Werkstatt hätten wir bald zu einer Glashütte umfunktionieren können. Unsere Praktikantin Lea hat jetzt gleich für die nötigen Behältnisse gesorgt. Plötzlich macht Alinas Sammelleidenschaft also einen Sinn. Und es ist ja nicht nur die Sammelleidenschaft. Uns allen, die wir versuchen,  sehr umweltbewusst zu leben, war es über all die Jahre ein Gräuel, den Müll unsortiert wegzuwerfen. Die neue Firma hat sich sinnvollerweise in der Nähe des Müllplatzes von Omaruru etabliert, bearbeitet hier den getrennten Müll und liefert ihn dann nach Walvis Bay. Dort wird er recycelt.

Jetzt kann man nur hoffen, dass es nicht wieder seinen afrikanischen Lauf nimmt und die Recyclingfirma plötzlich wieder von der Bildfläche verschwindet. Wer daran möglicherweise Geld verdient, fragen wir lieber nicht. Wir auf jeden Fall nicht. Uns reicht es, ein bisschen besseres Gewissen haben zu können. Dank Alinas Beharrlichkeit und Leas Unterstützung.

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