Ladies first

Mit den Hengsten – pardon den Ex-Hengsten – hat es ja noch nicht geklappt. Bei denen muss der Hormonspiegel erst noch weiter absacken. Was ist dann naheliegender, als die jungen Stuten zu trainieren? Da sind auch einige im richtigen Alter – mindestens drei, aber auch schon vier oder fünf Jahre alt. Wir hatten sie nicht vergessen, schließlich wollen wir ja auch wissen, was aus unseren Bemühungen, das Namibische Westernpferd zu züchten, geworden ist. Sie standen lediglich in der zweiten Reihe – Achtung: keine Diskriminierung des Weiblichen! – weil uns in der Reitpferdeherde vor allem Wallache vorschweben.

Jetzt also sind Miss Cool (Palomino) und Wah-Tah-Wah (Braun) dran. Miss Cool ist die Tochter von Ice und Dolorit und Wah-Tah-Wah ebenfalls von Dolorit und unserer nun sehr alt gewordenen Stute Hotline.

Eine hervorragende Aufgabe für unsere Praktikantinnen. Entweder sie können es bereits oder sie lernen es bei uns. Die meisten haben sich geschickt angestellt. So auch der VfB Stuttgart-Fan Lea. Die, die es brauchen, bekommen Hinweise und Anregungen von uns und bringen so sich und die Pferde weiter. Miss Cool lernt von Lea Sicherheit und Vertrauen. Das Pad ist für sie neu, der Sattel auch – da hat sie anfangs ein bisschen gebockt – die Reifen flößen keine Furcht mehr ein.

Wah-Tah-Wah – etwas zarter besaitet als Miss Cool – ist für den Anfang bei Alina und Junias erst einmal in den besseren Händen.

Für uns ist es besonders wichtig herauszufinden, wie viel Restrisiko ein Pferd eventuell doch noch hat. Gibt es etwas, wovor es trotz intensiven Gelassenheitstrainings vielleicht doch noch erschrecken könnte. Wir möchten unseren Gästen mit gutem Gewissen sagen, dass sie unseren Pferden vertrauen können. Wie man das schafft? Das ist Erfahrung, Fingerspitzengefühl und natürlich Training, Training, Training… und vor allem dem Pferd das Gefühl vermitteln, dass es auch dir vertrauen kann und nicht nur umgekehrt.

 

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