Pferdehirten

Holger auf Welcome HopeKatrin auf AzoStartschwierigkeitenDas lieben unsere Reitgäste besonders – Rinder treiben wie echte Cowboys. Dabei geht es nicht nur um den Spaß sondern auch um den Test der Sattelfestigkeit. Nebenbei lernen sie auch noch eine ganze Menge – vor allem das intuitive Reiten. Sie merken plötzlich, wie sinnvoll leichte Hilfen sind, warum das einhändige Reiten nicht nur lässig sondern auch effektiv ist und warum der Spruch “Schau hin, wohin Du reiten möchtest” nicht nur der nervende Spruch eines Reitlehrers ist. Wer noch nicht wusste, was Cowsense ist, lernt es spätestens jetzt. Aber was, wenn die Rinder keine Rinder sind sondern Pferde?

Los geht´s!

Da wir für unsere Gäste keine Rindertracks inszenieren und jetzt kaum noch Rinder haben, wären diese vergnüglichen Lehrstunden ausgefallen, wenn wir nicht Pferde vom Haus an den Gemsbockposten hätten bringen müssen. Aber Pferde sind nun einmal keine Rinder. Kurz gesagt, es ist schwerer, sie zusammen zu halten und voran zu bringen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben das Katrin, Yvonne, Holger, Paul und Steffen bestens hinbekommen. Gelernt haben sie noch nebenbei, dass Pferde ohne Reiter eleganter durch den Dornenbusch kommen als jene mit Reiter.

Zwei von denen, die vorher auch fleißig trainiert haben, siehe ganz oben- Katrin auf Azo und Holger auf Welcome Hope.

 

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Trübe Aussichten?

Nebel am Morgen...Nebel über Gross-Okandjou – im September. Du fängst an zu grübeln. Was bedeutet das? Wie war das in den Vorjahren? Vorzeichen einer guten oder einer schlechten Regenzeit? Alles dreht sich im Moment um diese Frage. Jeder Furz wird auf seine Tauglichkeit als Wetterprophet getestet. Die professionellen Propheten, die zwar besser geworden sind, in den letzten Jahren aber auch noch gewaltig daneben lagen, sprechen von einer unterdurchschnittlichen bis durchschnittlichen kleinen Regenzeit – Oktober bis Dezember – und einer durchschnittlichen bis überdurchschnittlichen großen Regenzeit – Januar bis März/April. Was bedeutet das für uns? Auf jeden Fall nichts Genaues, denn in den letzten Dürrejahren hat es Gegenden in Namibia gegeben – z.B. dieses Jahr im Osten – die trotzdem reichlich beschenkt wurden und umgekehrt. Wir haben von diesen sehr lokalen Regenschauern auch schon profitiert. Das muss ja auch mal gesagt sein. Nachbarn jammerten und wir hatten Gras. Diesmal allerdings jammern wir im Großraum Omaruru alle – zu Recht. Da wir immer noch ein bisschen Nahrung mehr im Busch haben als Nachbarn – kaum messbar – wandert das Wild aus der Umgebung zu uns ein. In normalen Jahren würden wir uns freuen, diesmal aber müssen wir uns zusätzliche Sorgen um unsere Pferde und Rinder machen. Wie wird das ausgehen? Schwer voraus zu sagen, da alles vom nächsten Regen abhängt. Im Moment sehen unsere Tiere noch manierlich aus. Die Problemfälle und die Pferde, die arbeiten müssen, füttern wir zu mit Heu und Kraftfutter.

Regelmäßig Nachschub

Das Heu wird langsam knapp und teuer. Auf Dauer ist das ohnehin nicht zu bezahlen. Unsere Rinderherde ist bereits bis auf ein Minimum der Zuchttiere geschrumpft.

Zukunft im Nebel

Der Erlös wird in das Futter der Übriggebliebenen gesteckt. Wobei die Pferde Vorrang haben. Nicht ganz fair, dass die Rinder für das Überleben der Pferde herhalten müssen, aber so läuft es nun einmal auf einer Farm in einem Dürreland wie Namibia. Von den Einnahmen, die die Pferde mit Reitgästen erwirtschaften, profitieren dann auch wieder die Rinder.

Übrigens: Im August vorigen Jahres hatte es auf Gross-Okandjou überraschend geregnet. Die offizielle Regenzeit war eine Katastrophe. Im September 2014 hatten wir Frost. Die folgende Regenzeit war mies.

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Alle mal herhören…

…ich bin da!!!

Trinken und schlafen

Ich heiße Nieke und bin seit dem 10. August auf Eurer Welt. Ob sie mir gefällt, weiß ich noch nicht. Vorsichtshalber lasse ich mal die Augen zu. So konnte ich auch von Gross-Okandjou noch nicht viel sehen. Ich weiß aber, dass ich dort am 15. August – das sei der Geburtstag meines Großvaters – bereits eingetroffen bin. So einen kleinen Blick riskier ich schon mal.

Bin doch ganz still

Ihr wollt natürlich Details wissen. Da gibt es aber noch nicht viel zu berichten. 2,89 Kilo und 51 Zentimeter. Die Erwachsenen bemühen den Standardspruch “Mutter und Kind wohlauf”. Für mich trifft das auch zu. Für die Mutter kann ich nicht sprechen. Ihre Milch ist aber lecker. Angeblich quake ich ein bisschen viel.

Satt

Die Mutter Alina spricht: Ja, mir geht es gut. Die Geburt ist normal verlaufen. Nach zwei Tagen hat mich nichts mehr im Hospital gehalten. Und Nieke quakt tatsächlich auch nachts manchmal.

So sieht Glück aus

Der Vater Gunnar: Ja, mir geht es auch gut. Ich war bei der Geburt dabei. Ein tolles Erlebnis! Hatte beinahe das Gefühl, dass es für mich anstrengender war als für Alina.

Drei Generationen

Und die Großeltern auf Gross-Okandjou: Na ja, wir machen uns ganz schön wichtig. Tun so, als ob es für uns am anstrengendsten war. Aber ehrlich – so nervös und jetzt aber stolz waren wir schon lange nicht mehr – wenn überhaupt. Nachwuchs auf Gross-Okandjou! Mit Pferden, Rindern und Hunden haben wir ja schon reichlich Erfahrung, aber Nieke – das gibt`s nur einmal!

 

 

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Reicht es oder reicht es nicht?

Neues Spiel, neues Glück. Was bleibt uns auch anderes übrig? Wir brauchen Wasser. Vom Himmel fällt es im Moment nicht. Und auch wenn es so wäre, unsere Weide würde davon vielleicht profitieren unsere Bohrlöcher aber nicht. Also haben wir wieder bohren lassen nach drei Fehlversuchen. Diesmal von einem Familienunternehmen aus dem Norden, das sowohl wünschelt als auch bohrt. Niemals (!) wieder, war bis dato meine Devise, nehme ich einen Bohrmeister, der auch selber wünschelt. Da ist das Risiko zu groß, dass sie erst ein paar Mal vorsätzlich trocken bohren, bis die Kasse stimmt. So einen Fall hatten wir ja schon. Aber was tust Du nicht alles aus Verzweiflung? Sogar Deine Prinzipien wirfst Du über Bord. Und das mir!

Gerechtfertigt habe ich mich damit, dass Vater und Sohn einen guten Ruf haben. In puncto Ehrlichkeit und Korrektheit zumindest haben sie ihn bestätigt. Sie besitzen auch viel Erfahrung über Gesteinsformationen, bei denen die Chance besteht, dass sie Wasser führen. Die Wünschelrute – in diesem Fall Kupferdrähte – liefert dann gewissermaßen nur noch die Bestätigung, wo genau gebohrt werden sollte.

Die richtige Stelle?

Die Stelle, die dann Koos und sein Sohn Pedro angezeigt haben, liegt nur einen Steinwurf von dem Platz entfernt, den Eugen mit seinem Rosinenbuschzweig angezeigt hatte. Nach den drei Fehlversuchen von Eugen hatten wir uns aber einfach nicht mehr getraut, noch ein viertes Mal zu bohren. Übrigens auch auf den Rat oder besser Wunsch von Eugen hin.

Um es kurz zu machen – 60 Meter wollten wir bohren. Das hatte auch Koos empfohlen. Trotz goldenen Bohrkopfes wieder nur Staub, Staub, Staub. Anfangs ist das normal.

Chicer Bohrkopf

Immer wieder Staub

Zumindest wurde schnell deutlich, dass wir nicht schon wieder eine dicke Granitplatte erwischt hatten. Das durchgesiebte Gestein ließ hoffen.

Wenigstens kein Granit

Genug Wasser?

Es kam auch immer wieder ein bisschen Wasser – oder besser Feuchtigkeit. Verschwand aber ein paar Meter tiefer wieder. Wir setzten noch einmal zwei Stangen drauf – also 66 Meter – und hatten Wasser. Aber schon an den Gesichtern der beiden Bohrmeister war zu erkennen, dass es nicht das war, was sie sich und auch wir uns erhofft hatten.

Vater und Sohn

Wasser ja, aber kaum messbar. Koos hätte nur eine präzise Aussage über die Kubikmeter pro Stunde machen können, wenn das Wasser fontänenartig hochgeschossen wäre. Das tat es aber nicht. So blieb es uns später überlassen festzustellen, was da überhaupt rauskommt. So zwischen 100 und 300 Liter pro Stunde.

Wieviel wirklich?

Das aber ist zu wenig, um eine normale Rindertränke dauerhaft mit Wasser zu füllen. Jetzt haben wir zwar ein bisschen Wasser aber immer noch ein Problem. Oder zwei – wir müssen nämlich entscheiden, ob sich bei so wenig Wasser überhaupt eine Förderinstallation rechnet und wenn ja was für eine. Koos hätte liebend gerne noch eine andere Stelle angezeigt und gebohrt. Irgendwann aber fehlt Dir der Glaube – und das nötige Kleingeld.

 

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Es geht voran….

…wenn auch langsam. Die Bauzeit hat sich jetzt etwa so gestreckt wie das  Foto oben. Nicht nur in Afrika geht nicht immer alles nach Plan. Die Bauarbeiter sind etwa so kompetent in ihrem Job, wie ich bei der Herstellung von Bildern im richtigen Format für diese Seite. Also mit anderen Worten – unsere neue fast fertige Winterlapa ist in natura nicht ganz so lang und schlank und die Bauarbeiter nicht ganz so langsam und schlampig, wie es jetzt den Anschein haben könnte. Der Bau ist auf der Zielgeraden und die folgenden Bilder in Originalformat.

Mit Terrasse

Da fehlen natürlich noch die Fenster und die Türen. Auch bei der Terrasse gibt es noch einige Feinarbeit, dennoch wird die Winterlapa voraussichtlich noch vor dem namibischen Frühling fertig sein, ich aber werde auch das nächste Mal jedes Bild, das nicht im 16:9 Format ist, als Titelbild gnadenlos zerquetschen.

Fenster und Türen fehlen

Noch viel zu tun

 

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Christofine is back!

Es ist wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Christofine war viele Jahre die gute Seele in unserem Haushalt. Eines Tages hatte sie sich aus guten Gründen entschlossen, in das ehemalige Reservat Omatjete zurückzugehen. Ihre familiäre Situation hatte sich total verändert. Beziehungskisten eben…

Christofine 2002

Dieses Bild stammt aus dem Jahr 2002.

Außerdem brauchte ihr alter Vater Bartolomäus, der seinerseits viele Jahre Vorabeiter bei uns war, dringend Betreuung. Ebenfalls ihre Mutter Amaria, die gewissermaßen ihre Vorgängerin bei uns war. Und dann gab es auch noch August. Ein liebenswertes geistig behindertes Riesenbaby, das lange Zeit eine Art Maskottchen auf Gross-Okandjou war. Ich weiß, dass diese Bezeichnung für einen behinderten Menschen politisch nicht ganz korrekt ist. Aber nehmt uns einfach ab, dass wir August ins Herz geschlossen und uns eingeredet hatten, dass er uns Glück bringt. Sein Lachen – meist zum völlig ungeeigneten Zeitpunkt – tat der Seele gut. Plötzlich waren sie alle weg. Jetzt aber hat sich der Kreis wieder geschlossen und das Lachen ist zurückgekehrt.

Maki - Christofines Tochter

Erst in der Person von Maki – Christofines Tochter, die mit Alina auf der Farm aufgewachsen ist (ganz links Maki neben Alina)

Maki und Alina

und dann Christofine selbst. Wir nehmen es als gutes Omen in einem harten Jahr.

 

 

 

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Wettrennen mit dem Wild

Lange staubige WegeWo kein Wasser ist – oder war, ist keine Weide und umgekehrt. Sobald aber etwas Wasser da ist wie jetzt am Gemsbockposten, muss es schnell gehen. Das Wild will auch überleben und nimmt für die letzten Grashalme lange Wege in Kauf.

Auf dem Weg zur Weide

Wer uns kennt weiß, dass uns das Wild ebenso wichtig ist wie unsere Pferde und Rinder. Letztere aber haben nicht die Möglichkeit, über mehrere Farmen hinweg nach Futter zu suchen. Deswegen kam unsere schon stark verkleinerte Herde sofort an den Gemsbockposten, nachdem wir dort mit einer Dieselpumpe mehr Wasser an die Oberfläche gefördert haben als gedacht.

Zählen derTropfen

Der Windmotor förderte einfach nicht schnell und nicht viel genug. Auch mit der Dieselpumpe sah es anfangs erbärmlich aus. Jetzt aber müssen wir nur den richtigen Pumprhythmus finden und hoffen, dass nicht bald wieder Schluss ist. Wie lange die Restweide hier reicht, ist ohnehin offen.

Trockenes Blaubüffelgras

Vorsichtshalber legen wir uns Heuvorräte zu. Wer weiß, wie lange es die noch zu kaufen gibt, nachdem bereits südafrikanische Farmer Heu in Namibia kaufen. Bisher war es immer umgekehrt.

Vorrat anlegen

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Verrücktes Land

Das hat es noch nicht gegeben – wenigstens nicht solange ich zurück denken kann. Regen im Juni! Regen ist vielleicht ein bisschen zu viel gesagt, aber die Performance war, wie wenn es Regenzeit wäre. Am Montagabend zogen Wolken auf und in der Nacht wurde sogar ein Gewitter draus.

Regenwolken im Juni

Die Tropfen prasselten aufs Blechdach. Total echt würde man heute sagen. Am nächsten Tag noch einmal ein ähnliches Schauspiel.

Gute Stimmung

Jetzt natürlich die Frage – wie viel Millimeter waren es denn nun? Fehlanzeige! Draußen hatten wir die Regenmesser längst abgebaut. Wer konnte denn ahnen… Der am Haus sollte Auskunft geben. Der aber litt unter einer leichten Behinderung verursacht durch unser Hausmädel Maki. Sie hatte den Wischmopp derart geschickt platziert, dass der Regen (die Tropfen) seinen Weg nicht finden konnte. Die Erfahrung sagt – sicher kein Millimeter, aber der Staub war für einige Stunden gebunden. Und es duftete wunderbar!

Für Stunden kein Staub

Was bedeutet das Ganze? Mir fällt auf, dass dieses ungewöhnliche Phänomen auftauchte, als es in Deutschland und Europa heftige Unwetter gab. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Was sagen die, die es besser wissen müssten – die Wetterfrösche? Bisher nichts. Vorher allerdings sagten sie für diese zwei Tage Winterregen voraus – also kalten Regen. Dem war aber mitnichten so. Der Regen war warm wie im Sommer und die Tage blieben warm bis heute.

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3x Ex und Hopp

Neuer Zaun plattBilder von Elefanten habe ich versprochen – wenn es welche gibt. Es  gibt keine. Oder doch – von dem, was sie angerichtet haben. Da haben wir schon das Dilemma. Gönnen wir es ihnen und nehmen wir die Schäden hin? Ein klares Ja!

Gemsbockposten

Auf ihrem Weg zurück von Süden nach Norden haben sie ein paar Zäune platt gemacht. Das machen mitunter auch unsere Gemsböcke. Also nehmen wir es hin und reparieren sie in gewohnter Weise. Dass es die grauen Riesen waren, ist eindeutig. Die Spuren sind nicht zu übersehen und so große Haufen hinterlässt niemand bei uns.

Elefantenkot

Ihre Schuhgröße

Aber – das ist ja nicht Alles. Überall dort, wo wir noch etwas Wasser hatten für unser kleineres Wild, haben die Strolche einen kräftigen Schluck genommen. Und der hat gereicht, um an drei Stellen unser Wasser auf Null zu bringen – am Neudamm,

Kein Tropfen mehr

an Ostende

Ostende nach den Elefanten

und am Gemsbockposten.

Nur noch Matsch

An Letzterem tauschen wir gerade den Windmotor gegen eine Dieselpumpe aus in der Hoffnung, doch noch schneller mehr Wasser ans Tageslicht zu fördern.

Ja, wie steht´s nun mit unserer Toleranz? Was sagt der Kopf? Was sagt der Bauch? Der Bauch sagt spontan “große Scheiße”. Später rührt sich immer noch die alte Grundsympathie. Der Kopf sagt: Die Elefanten sind doch nicht Schuld an der Dürre und an unserer Misere auch nicht. Sie haben das wahre Ausmaß nur ein paar Tage früher ans Licht gebracht.

Wildtränke leer

Der große Schluck sei ihnen also gegönnt. Ärger müssten sie ja eigentlich auch eher mit unserem Wild bekommen, das jetzt drei Wasserstellen weniger hat. Für uns ändert sich nichts. Wir müssen einfach weiter nach Wasser suchen. Wir haben einen neuen Plan mit einem neuen Menschen. Davon später.

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Viel Staub um Nichts

Nichts als Staub..Wir können unsere Wassersituation ja nicht auf sich beruhen lassen. Dafür ist sie zu heikel. Vor allem zwischen Ostende und Gemsbockposten wäre neues Wasser besonders hilfreich. Also sind wir noch einmal ran. Da uns ein Geologe zu teuer und auch zu arrogant war, haben wir uns noch einmal für den Wünschelrutengänger Eugen entschieden. Um es vorweg zu nehmen – es ist wieder schief gegangen, obwohl wir auf die Rekordtiefe für uns von 120 Meter gegangen sind.

Eugen fasst es nicht

Es war wie im Casino von Monte Carlo oder Baden-Baden. Riskieren wir noch einen Einsatz? Nichts geht mehr! Ein Chip sind noch einmal sechs Meter tiefer. Bei 120 Metern ging dann wirklich nichts mehr. Das Geld war weg und das Wasser auch. Neues Spiel neues Glück!? Nur was für ein Spiel? Einen Geologen  beauftragen, der möglicherweise wissenschaftlicher vorgeht, aber auch keine Garantie geben kann? Das wäre ein neues Spiel. Das spiele ich aber ungern mit Jemandem, der spürbar die Notsituation seiner potentiellen Kunden ausnutzt. Preise, bei denen eine Apotheke wie eine Sozialstation erscheint und ein Ton, der einen glauben macht, man hätte Seine Majestät beleidigt, als man seine Preisgestaltung hinterfragte.

Häufchen Granit - Häufchen Elend

So sitzen wir weiter auf unseren trockenen Granithäufchen aus 120 Metern Nichts.

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