Er bleibt ein Abenteuer

Ja, gemeint ist unser Erongotrail. Er ist immer gut für Überraschungen. April!? Nicht gerade verwöhnt von guten Regenzeiten sollten Reiter, Pferde, Zelte, Gepäck eigentlich trocken bleiben. Auch das Omaruru-Rivier sollte auf dem Weg in die Berge passierbar sein. Sollte eigentlich… Diesmal war der Omaruru gnädig. In den Bergen aber wurde es dann doch spannend.

Das Schöne und auch Zuverlässige in diesem Land ist – irgendwann zeigt sich wieder die Sonne und versöhnt. Man merkt gar nicht, wie schnell man wieder trocken wird. Die Pferde, das Wild, die Landschaft. Durchnässt? War da was? Ja, dort – eine Giraffe.

Schnell bekommt der Regen, das Wasser wieder die Bedeutung, das es in diesem Durstland hat – d a s Lebenselexier.

Die Daheimgebliebenen genießen die Ausläufer der ungewöhnlich guten Regenzeit und fragen sich, wann es das letzte Mal so lange und so oft geregnet hat. Diesmal hat es allein am Farmhaus von November bis incl. April über 370 mm Niederschlag auf 40 Tage verteilt gegeben. Das ist ideal für die Weide und man sieht es ihr auch an.

Weder für Weide noch für Wasser müssen unsere Pferde weit laufen. Die Rinder und das Wild natürlich auch nicht.

Aber irgendetwas haben wir Farmer doch immer zu meckern. Wir Farmer? Genau betrachtet sind wir fast die Einzigen. Trotz des guten Regens, sind unsere Riviere nicht gelaufen und unsere Dämme haben kein Wasser bekommen. Das ist schon sehr ungewöhnlich, zumal in der Nachbarschaft und eigentlich im ganzen Land die Dämme guten Zulauf bekommen haben. Nur einfach Pech? Da werden wir wohl Nachforschungen anstellen müssen.

 

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