Dreimal hat er es über sich ergehen lassen müssen. Er wollte einfach kein Wallach werden. Erst die normale Kastration zusammen mit den anderen Junghengsten, die wir für den Reitbetrieb ausgesucht hatten. Der Tierarzt hatte aber nur einen Hoden gefunden und entfernt und SugarKing legte seine Hengstmanieren nicht ab. Dann, da Alina ihn zu ihrem Reitpferd auserkoren hatte, machten wir einen zweiten Versuch, den versteckten Hoden finden und entfernen zu lassen. Dazu musste er in die Tierklinik der Universität Namibia. Da die Angaben über die Lage des zweiten Hodens von dem ersten Versuch falsch waren, blieb diese Operation erfolglos. Zurück auf die Farm und lange Pause. Beim dritten Versuch wurde klar, warum das Alles nicht so einfach war. Sehr klein und gut versteckt war der Grund. Jetzt erholt sich der tapfere SugarKing wieder auf der Farm und wird hoffentlich zu dem, wozu er ausersehen war – zu Alinas Lieblingspferd.



