Der Hahn, der Hahn und nicht die Henne…

Was haben diese Bilder mit Hähnen und Hühnern zu tun? Natürlich nichts! Das kommt später. Wir wollten nur mal zeigen, wie gewissenhaft die Mitarbeiter von Gross-Okandjou mit den Coronaauflagen umgehen. Von links hinten sind das Hermann, Selma, Sebastian, Magdalena, Junias und Erwin. Unten von links Alina, Johannes und Doris. Ach ja, und Sando natürlich. In seinem Alter gehört er zur Risikogruppe. Übrigens: Namibia schlägt sich gegen Corona tapfer. Es gibt bisher erst 22 nachgewiesene Infizierte, von denen nur einer ein ernstes Problem hat. Nachweislich sind die Infizierungen von außerhalb Namibias eingeschleppt worden – von LKW-Fahrern und Seeleuten. Afrika wird ja Vieles nicht zugetraut und Schlimmstes befürchtet. Zumindest für Namibia trifft das im Falle von Corona nicht zu. Infektionswege und Kontaktpersonen werden gewissenhaft verfolgt und strenge Quarantäne angeordnet. Das lässt hoffen, denn ein finanziell so schwaches Land wie Namibia kann den Lockdown nicht lange aushalten. Und wir auch nicht, wenn die Gäste zwangsweise wegbleiben.

Für die Gäste, die noch unschlüssig sind, haben Alina und Junias einen Köder.

Nun aber zu Hähnen und Hennen.

Mit täglich einem Ei fing es an. Und es sollten natürlich mehr werden. Deswegen wurden noch ein paar Küken besorgt, die dann – wenn ausgewachsen – für die nötige Eiermenge sorgen sollten. Da es Hähne immer noch nicht gelernt haben, Eier zu legen, waren fünf dieser Küken ein Flop – nämlich Kerle. Von den zwei Hennen legt immerhin schon eine – allerdings blaue Eier! Was die sich dabei denkt, weiß der Teufel. Drei Hähne wurden gegen drei Hennen getauscht. Die machen aber auch noch einen schlappen Eindruck. Eine legt gelegentlich mal ein Ei. Bei sieben neuen Küken lebt Nieke von der Hoffnung, dass da einige produktive Hennen heranwachsen. Bei diesem vielen Federvieh kann es ja nicht bei einem Ei pro Tag bleiben. Das blaue lassen wir mal außen vor…

Wenn schon Corona auch auf Gross-Okandjou so Einiges lahmlegt – vor allem den Gästebetrieb – kann man ja mal für einige Zeit so tun, als ob man eine Hobbyfarm wäre. Die Hühner zum Eierlegen animieren, Reiten nach Lust und Laune, mit Opas Lieblingspferd schmusen und zwischendurch natürlich Großreinemachen. Ein bisschen Pflicht muss schon sein.

Und der Papa braucht auch Hilfe beim Holzmachen.

Nachdem die Reisebeschränkungen gelockert wurden, konnte es dann auch mal wieder in die Wüste gehen. Regel Nr. 1: Für das Geschäft wird erst ein Loch gebuddelt. Und natürlich anschließend auch wieder zugeschüttet.

Das schöne in der Wüste: Da gibt es weit und breit Niemanden, bei dem man sich anstecken könnte.

 

 

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Eine Antwort auf Der Hahn, der Hahn und nicht die Henne…

  1. Jürgen und Renate sagt:

    Liebe Alina mit Gesamtfamilie und -team,

    mit Freuden haben wir wieder Immos eindrucksvolle Fotos und launigen
    Kommentare aufgenommen (natürlich auch die über Yanuk – er ist eigent-
    lich zu beneiden)! Und Nieke reitet schon alleine – wunderbar – es hätte uns auch gewundert, wenn das bei so einer tollen Mutter nicht der Fall gewesen wäre.
    Hoffentlich hält uns alle „Corona“ nicht mehr so lange gefangen, viel
    Geduld und Vorsicht müssen wir aber bestimmt noch aufbringen.
    Macht weiter das Beste aus der schwierigen Situation und immer Gesundheit!!
    Herzlichst
    Eurer Jürgen mit Renate

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