Der etwas andere Hund – die Vierte

Wotan ist jetzt 9 Monate alt und wir wissen immer noch nicht so recht, ob er für seinen Job geeignet ist. Macht aber auch nichts, weil Kangals ja bekanntermaßen Spätentwickler sind. Gelegentlich hat er noch den Drang, sich von seinem Posten draußen bei Joseph zu entfernen und plötzlich am Farmhaus aufzutauchen. Er hatte sich dort bei uns halt wohlgefühlt. Das merkt man auch dann, wenn man ihn besucht. Er kommt freudig wedelnd an, lässt sich streicheln, um dann aber eindeutig klar zu machen, wann es ihm reicht. “Wortlos” geht er zurück in seine Hütte.

Da wird deutlich, dass er eben doch ein typischer Kangal ist. Er entscheidet, was er tut und wann er seine Ruhe haben will. Da erinnert er mich immer an unsere Teckel.

Unsere Drahthaar sind da schon anders. Sie sind darauf gezüchtet, Anweisungen zu befolgen, auf der Jagd ein zuverlässiger Helfer zu sein und eben zu gehorchen. Was sie meistens ja auch tun – meistens. Auch unser Athos. Da gibt es aber eine Sache, die man ihm nicht beibringen muss, aber auch seine Bereitschaft zu folgen, auf ein Minimum reduziert. Kommt einem irgendwie bekannt vor.

Amsel vom Kreuzturm ist also seine erste Liebschaft. Die Hündin von unserem Nachbarn auf Etendero.

Athos und Amsel hatten es schon vor einem halben Jahr mal versucht, hatte aber nicht geklappt. Sie sind beide eben noch Anfänger. Nach sechs Monaten nachdenken sah das aber schon viel besser aus.

Jetzt heißt es nur noch 63 Tage abwarten.

 

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