Plötzlich Männer

ÜberblickSchlaf gut Nero!Drei in einem BettEin Nickerchen in EhrenMänner...Vorher absitzen!!Was nun?Bastian auf Ali BabaKathrin auf EpukuIm Schatten des AnabaumesGiraffen, Männer, MädelsMänner,Mädels und GiraffenMan fragt sich ja oft, wo kommen sie eigentlich her diese reitenden Männer? Ob Klassisch oder Western – in den Reitställen gibt es einen deutlichen Frauenüberschuss. Oder besser gesagt jede Menge Mädels und kaum oder gar keine Kerle. So ist das auch meist bei uns. Ob Sternritte oder Erongotrail. Diesmal war das endlich mal wieder anders. Ob sich das irgendwie auf die Stimmung während des Trails ausgewirkt hat? Schwer zu sagen.  Jeder mag für sich entscheiden, ob die Bilder darauf eine Antwort geben. Auf jeden Fall war die Stimmung prächtig. Diese Bilder haben mit drei Ausnahmen übrigens die Trailteilnehmer selbst gemacht.Weitblick

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Fleischland

Grillen für JedermannNamibia ist nun einmal ein Fleischland und darauf haben wir uns (gerne) eingestellt. Erst ein kleiner mobiler Grill, dann ein stationärer und jetzt noch einer mit allen Schikanen – höhen- und seitenverstellbar und viel, viel Platz. Das heißt aber nicht, dass die Vegetarier bei uns hungern müssen. Wir respektieren diese Haltung, die ja meist in der Massentierhaltung in Europa begründet ist. Auch Vegetarisches kann man lecker grillen. Wir haben jetzt ja zwei bzw. drei Möglichkeiten – das Grünfutter auf die kleinen und das für die Raubtiere auf den großen Grill.

Und damit auch jeder glaubt, dass wir die Fleischverweigerer ernst nehmen, können wir auf unseren Flammenkuchenofen verweisen. Ohne es überprüft zu haben, behaupte ich einfach, es ist der erste und einzige in Namibia. Kennt Ihr nicht? Dann seid Ihr nicht aus Deutschlands Südwesten. Eigentlich stammt diese feinere Variante der Pizza aus dem Elsass, aber sie ist im gesamten alemannischen Raum ebenso bekannt wie beliebt.

Grillen als Kunst

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Was soll das bedeuten?

Feuer Gross-Okandjou 2006Feuer Gross-Okandjou 2006Feuer Gross-Okandjou 2006Blitz und Donner in einer Augustnacht! Das kann einem den Schlaf rauben, denn wenn so etwas schon mal in dieser Jahreszeit passiert, dann bedeutet das höchste Alarmstufe. Schlägt auch nur ein Blitz in die total ausgetrocknete Weide – wenn Du überhaupt noch welche hast – dann gibt es einen der gefürchteten Gras- und Buschbrände.Feuer Gross-Okandjou 2006 Du liegst also wach und wartest, wartest auf plötzlich grellen Lichtschein in dunkler Nacht oder diesen ekelhaften Geruch von brennendem Gras. Beides blieb aber glücklicherweise aus. Vielleicht auch deswegen, weil der Himmel fast zeitgleich mit Blitz und Donner seine Schleusen öffnete. Am frühen Morgen des 25. Augusts waren es dann 3mm, wie unsere Praktikantin Sophie mit Brille und guter Laune messerscharf in dem einzigen Regenmesser feststellte, den wir aus unerfindlichen Gründen nach der letzten Regensaison nicht eingesammelt hatten. Das hatten wir noch nie im August, wenn mich mein Gedächtnis nicht im Stich lässt. Gutes oder schlechtes Vorzeichen für die nächste Regenzeit? Ich tippe als  Optimist trotzdem auf schlecht, zumal die Wetterforscher einen besonders starken El Nino voraussagen.

Jetzt aber sind wir erst einmal froh, dass es kein Feuer gegeben hat. Wie das aussehen kann, zeigen die Bilder, die aus dem September 2006 stammen, in dem uns 7000 Hektar Weide abgebrannt sind.

 

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Neugierig auf den Neuen

Der erste KontaktJetzt nichts falsch machenWir bilden einen KreisLittle Jo oben aufNugget weiß sich zu wehrenNoch einmal DruckSie vertragen sichEr gehört dazuNugget – das Goldstückchen – ist jetzt gut 1,5 Jahre alt und kommt so langsam in die Flegelmonate. Das wäre ja nicht das eigentliche Problem. Die Stuten, mit denen er im Moment zusammen ist, zeigen ihm schon, wie sich so ein Bengel in einer sozialisierten Herde zu benehmen hat. Aber mit diesem Alter beginnt eben auch so langsam das ganz natürliche Interesse für das andere Geschlecht. Und das ist nun einmal mit reinen Erziehungsmaßnahmen nicht zu beherrschen. Also muss das Goldstück raus in eine andere Herde. Dorthin wo die Konkurrenten lauern – älter, kräftiger aber auch verdammt neugierig auf den Neuen. Wie wird er empfangen von den Junghengsten Feuerstein, Toro, Jupiter und Little Jo? Und wie von dem Chef Dolorit? Die ersten Momente spielen die wichtigste Rolle. Imponiergehabe, Unterwürfigkeit, Einreihen in die Rangordnung – es klappt. Wobei längst nicht gesagt ist, dass der kleine  Falbe Nugget auf Dauer seine jetzige Rolle akzeptiert. Das bleibt spannend. Wer wird letztlich der Boss in dieser Männergesellschaft sein? Wen werden wir als zukünftigen Deckhengst auswählen? Es wird der werden, der in sich die meisten Eigenschaften von dem vereint, was wir uns unter dem Namibischen Westernpferd vorstellen. Vielleicht werden es ja auch zwei.

Wenn Ihr schon rein optisch einen Favoriten habt, lasst es uns wissen!

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Wer´s nicht glaubt muss fühlen

Sichtbare KälteWer´s nicht glaubt...Noch wärmt die Sonne nichtEs soll ja Leute geben, die es immer noch nicht glauben wollen, dass Afrika, Namibia im Winter nichts für Frostbeulen ist. Beweisbilder siehe oben!

Der diesjährige Juli ist aber auch besonders frostig. Zum Glück taut die Tagessonne alles wieder auf – auch unsere Arbeiter – bis zur nächsten Nacht. Dabei ist es bei uns nicht einmal so heftig. Nicht weit von uns entfernt hat es in den ersten Morgenstunden 10 Grad minus und mehr (weniger!) gegeben. Und schon fangen wieder die Spekulationen über die nächste Regenzeit an. Kalter Winter, guter Regen!? So heißt es. Muss aber nicht so kommen. Die Wetterfrösche rechnen im Moment wegen El Nino eher mit dem Gegenteil. Uns bleibt nichts als abzuwarten.

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“Gross-Okandjou macht süchtig”

Moni und NeroDie SüchtigenHolger Katrin MonikaWildererschlingeTränken am MittelpostenRichtung SüdenIm letzten Licht

“Gross-Okandjou macht süchtig”

Die Rückkehr der namibischen Cowboys

Dieses Zitat stammt von Moni. Wen  wundert´s, dass es uns gefällt. Eine Entziehungskur lehnt sie ab – ebenso wie Katrin und Holger. Sie sind nun zum vierten Mal bei uns auf Gross-Okandjou und haben sich noch keine Sekunde gelangweilt. Warum auch? Es gibt immer etwas zu tun, immer etwas Neues zu erleben. Rindertreiben bis in den späten Abend ist fast schon Routine. Wilderern auf die Schliche zu kommen und ihre Schlingen zu entfernen, ist dann eher schon sehr speziell. Aber auch das haben die Drei professionell bewältigt und sind dadurch von Hilfscowboys zu richtigen Cowboys aufgestiegen. Mal sehen, wovon sie beim fünften Mal überrascht werden. Vielleicht von den Fortschritten, die unsere Zucht der Namibischen Mustangs macht….

 

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Schweben auf Düne 7

Es ist ja fast schon Tradition bei uns. Wenn es die Arbeit auf der Farm irgendwie zulässt, fahren wir mit unseren Praktikantinnen nach Schwakopmund und klettern auf Düne 7 bzw. die Praktikantinnen klettern. Wir sind ja schon sooo oft da oben gewesen… Julia hat´s relativ flott geschafft, obwohl sie leichtsinnigerweise die Direttissima gewählt hat. Der Blick von dort in die Wüste entschädigt für fast alles.

Der stramme Schritt täuscht. Die Knie werden weich und die Waden hart.

Fast am GipfelVon unten sieht alles so leicht aus.

AngekommenBeim Abstieg merkt Julia dann schon, dass man auf Düne 7 auch schweben kann.

Plötzlich so leicht Gutes Händchen mit Pferden. Hier mit dem Nachwuchshengst Feuerstein.

Julia und FeuersteinIm Erongo nah dran an einem alten Giraffenbullen.

Nah dran

Julia war wieder einmal eine von den vielen jungen Praktikantinnen, die mögliche Zweifel an dieser weiblichen Generation handfest widerlegen. Ob man das auch von der männlichen sagen kann, können wir leider nicht beurteilen. Wir haben sehr selten Praktikanten. Warum das so ist, lässt sich schwer sagen. Unsere allerdings nicht repräsentative Beobachtung ist, dass der eine oder andere Herr der Schöpfung schnell abspringt, wenn er ahnt, dass so ein Praktikum auf einer Farm in Afrika auch mit Arbeit und nicht nur Jagd und Abenteuer zu tun hat. Wir würden uns freuen, wenn dieses (Vor-)urteil nachhaltig widerlegt werden könnte.

 

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Hoch das Bein!

Erst links…

1. Versuch links1. Versuch rechtsHoch das BeinLoben muss seinGeschafft

…dann rechts und hoch das Bein!

Aber das Ganze ist doch noch zu wacklig. Tosca bleibt einfach nicht ruhig stehen. Wen wundert´s, es ist das erste Mal, dass sich jemand in ihren Nacken schwingen will. Trotz gründlicher Bodenarbeit weiß man ja nie. Also bitte ich sicherheitshalber Julia unsere Praktikantin, Tosca und mir etwas Sicherheit zu geben. Prompt klappt es beim ersten Mal. Ein bisschen Herzklopfen bei allen Beteiligten, aber vor allem Lob für die junge Tosca. Sie ist die Tochter von Miriam und dem Hengst Baracello. Es sieht beinahe so aus, als ob sich unsere züchterischen Hoffnungen schon bei ihr erfüllen könnten. Dem Namibischen Westernpferd einen Schritt näher…

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Es sieht schlimmer aus – aber…

 

Kudu am Neudamm

Die genaue Todesursache dieses reifen Kudubullen am Neudamm ist nicht mehr feststellbar. Am wahrscheinlichsten ist Tollwut oder Wilderei. Der Kadaver war leider schon zu alt, um Tollwut noch feststellen zu können. Dass er in der Nähe einer Wasserstelle liegt, könnte für Tollwut sprechen. Im Moment läuft übrigens gerade eine von den Farmern unterstützte breit angelegte Forschung, um hinter die Geheimnisse der Kudutollwut zu kommen und Gegenstrategien entwickeln zu können.

Deutliche Hinweise auf Wilderei sind auch nicht erkennbar, obwohl gerade in diesem Gebiet zur Zeit besonders intensiv gewildert wird.

Sicher ist zumindest, dass er nicht verdurstet ist. Der Neudamm und der Tierpostendamm sind zwar seit Ende Mai trocken, aber noch reicht unser Wasser aus den Bohrlöchern für Pferde, Rinder und Wild – und für uns auch.

Tierposten Anfang Juni

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In die Falle getappt

AbgebrunftetAggressionsfrei Das Auto kennen sieUngestörtStreifengnuHartebeestSo oft kann man gar nicht im Busch sein, um das zu sehen, was die Wildkameras sehen. Wenn wir noch rätseln, wo das Wild geblieben ist, geben uns die Kameras schon eine Antwort. Vor allem nachts sehen wir dann,  dass es die besonders Heimlichen doch noch gibt – wie z.B. das Erdferkel am Tierposten.

Nächtlicher Dino

Oder auch die bei uns besonders seltenen Wildarten wie Blue Wildebeest und Hartebeest. Erscheinen sie nur nachts, ist das allerdings auch ein Hinweis, dass etwas nicht stimmt, dass das Wild beunruhigt wird.

 

Nicht nur bei uns auch in der Nachbarschaft sind die Wilderer wieder besonders aktiv. Das wirkt sich sofort auf das Verhalten des Wildes aus. Noch haben die Wilderer die Kamerafallen nicht bemerkt und tappen auch rein. Auf die Veröffentlichung der Bilder verzichten wir hier sicherheitshalber. Außer ihnen selbst sehen wir auch gelegentlich ihre nicht ganz freiwilligen Helfer –  die Hunde. Die verlieren immer wieder den Anschluss oder werden auf der Flucht schon mal zurück gelassen oder – wie kürzlich geschehen – erschlagen, weil sie lästig geworden sind.

Die Kameras zeigen aber auch genauso, wie vertraut das Wild tagsüber sein kann, wenn es nicht gestört wird. Dann ist auch der normalerweise aggressionsfreie Kontakt zwischen Rindern und Wild deutlich oder das Ignorieren unseres Arbeiterautos.

Der Kudubulle ganz oben hält sich im Moment bestimmt nicht für fotogen. Abgebrunftet und abgekämpft schleicht er durch die Gegend. Immer auf der Hut, dass nicht ein Rivale eines seiner Weiber klaut. Noch ist die Brunft nicht zu Ende….

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