Gross-Okandjou moderner – auch besser?

Wir haben uns entschlossen, unsere Homepage der Moderne anzupassen. Unser Webmaster meint, unser selbstgebackenes Weihnachtsplätzchen sei wirklich nicht mehr zeitgemäß. Oder härter noch: Wie ein fünfzig Jahre altes Auto. Wer lässt sich so etwas schon gerne sagen, wenngleich ja in Afrika die Uhren etwas anders und vor allem langsamer ticken. Das  fanden wir eigentlich immer ganz sympathisch und ein Großteil unserer Gäste auch. Mit der neuen Homepage hoffen wir nun einfach, dass wir mit ihr das schaffen, was und wie wir auch sonst ganz gerne leben – das Gute vom Alten bewahren und sich dem sinnvollen Neuen nicht verschließen. Ob uns das wenigstens an dieser Stelle gelungen ist, entscheiden am besten Sie. Auf jeden Fall ein Gewinn –  wir werden aktueller sein können und die Seite wird sich häufig verändern. Anfangs noch häufiger als gewollt, weil jetzt zum Umstellungstermin längst noch nicht Alles so ist, wie es sein sollte. Aber irgendwann muss es ja losgehen. Also jetzt! Halten Sie sich mit Kritik nicht allzu höflich zurück, wenngleich ein bisschen Lob auch nicht schaden kann. Übrigens: Für die Nostalgiker gibt es noch das Newsarchiv und die alte Fotogalerie im Stil des Weihnachtsplätzchens.

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Verrücktes Jahr

Wenn es schon im Mai eine Überraschung war, was ist es dann erst im Juni? Genau genommen Ende Juni! Regen!! Nun will ich mal nicht übertreiben. Es waren kaum messbare Tropfen.

Aber erstens sind wir in der Nacht von dem Prasseln auf dem Blechdach wach geworden und zweitens habe ich in meinen vielen Namibiajahren noch nie Regen im Juni erlebt. Die Altklugen aber auch die klugen ganz Alten sagen, das habe es schon immer gegeben. Mag sein. Im Süden Namibias trifft das auf jeden Fall zu. Der kalte Winterregen ist dort eine große Gefahr vor allem für Schafe. Diesmal hat es dort sogar schon Hagel gegeben. Wir haben hingegen noch eine Besonderheit zu bieten. Unser Winterregen war warm. Noch verrückter – trotz normaler Winterkälte all die Tage. Siehe Kleidung bei der Morgenbesprechung. Stellt sich der Mitteleuropäer so Afrika vor?

 

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Besuch bei Tatanka

Tatanka – unser Prachthengst. Von ihm wird es eines Tages sicher heißen, dass er es war, der einen wesentlichen Anteil an dem Gelingen unserer Zucht des Namibischen Westernpferdes hatte. Seine Nachkommen haben uns jetzt schon unserem Zuchtziel deutlich nahe gebracht. Im Moment genießt er sein Pferdeleben in freier Wildbahn schon seit einigen Monaten mit den Stuten Azo, Ruckzuck, Kleopatra und Alberta.

Wir werden in unseren Bemühungen, unsere Pferde so natürlich leben zu lassen wie möglich, noch einen Schritt weiter gehen. Wir werden die Stuten im Busch fohlen lassen und vertrauen dabei auch auf Tatanka. Er ist ein wachsamer Beschützer ersten Grades. Nicht einmal einer unserer Hunde darf seiner Familie zu nahe kommen. Da wird aus diesem Gemütstier eine Bestie. Wir hoffen einfach, dass sich das auch bei Leoparden, Geparden und den braunen Hyänen rumspricht.

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Überraschung im Mai

Diese Regensaison war schon eine außergewöhnliche. Im Mai gab es aber noch Einen oben drauf. Üblicherweise ist im April mit den Niederschlägen Schluss. Diesmal gab es aber sogar im Mai eine messbare Zugabe. Jeder Tropfen ist willkommen – auch so spät. Unsere Weide wird uns in diesem Jahr reichen und im nächsten wahrscheinlich auch. Wenn die Vorhersagen stimmen, werden wir es auch dringend nötig haben. Das Wetterphänomen El Nino sei so heftig im Anmarsch wie noch nie. Das bedeutet in unserem Teil Afrikas vor allem Dürre. Noch wollen wir uns aber nicht die Freude über den Rekordregen verderben lassen. El Nino (ich weiß, da  fehlt ein Kringel über dem n. Das gibt meine Tastatur aber nicht her.) kann warten.

Wie Ihr sicher schon gemerkt habt, können das eigentlich nur Drohnenbilder sein. Stimmt! Wir setzen unsere Drohne gerne für friedliche Zwecke und neue Perspektiven ein. Deswegen noch ein paar Bilder vom Farmhaus und Umgebung. So präzise kann das Google Earth nicht.

 

 

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Tapferer SugarKing

Dreimal hat er es über sich ergehen lassen müssen. Er wollte einfach kein Wallach werden. Erst die normale Kastration zusammen mit den anderen Junghengsten, die wir für den Reitbetrieb ausgesucht hatten. Der Tierarzt hatte aber nur einen Hoden gefunden und entfernt und SugarKing legte seine Hengstmanieren nicht ab. Dann, da Alina ihn zu ihrem Reitpferd auserkoren hatte, machten wir einen zweiten Versuch, den versteckten Hoden  finden und entfernen zu lassen. Dazu musste er in die Tierklinik der Universität Namibia. Da die Angaben über die Lage des zweiten Hodens von dem ersten Versuch falsch waren, blieb diese Operation erfolglos. Zurück auf die Farm und lange Pause. Beim dritten Versuch wurde klar, warum das Alles nicht so einfach war. Sehr klein und gut versteckt war der Grund. Jetzt erholt sich der tapfere SugarKing wieder auf der Farm und wird hoffentlich zu dem, wozu er ausersehen war – zu Alinas Lieblingspferd.

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Er bleibt ein Abenteuer

Ja, gemeint ist unser Erongotrail. Er ist immer gut für Überraschungen. April!? Nicht gerade verwöhnt von guten Regenzeiten sollten Reiter, Pferde, Zelte, Gepäck eigentlich trocken bleiben. Auch das Omaruru-Rivier sollte auf dem Weg in die Berge passierbar sein. Sollte eigentlich… Diesmal war der Omaruru gnädig. In den Bergen aber wurde es dann doch spannend.

Das Schöne und auch Zuverlässige in diesem Land ist – irgendwann zeigt sich wieder die Sonne und versöhnt. Man merkt gar nicht, wie schnell man wieder trocken wird. Die Pferde, das Wild, die Landschaft. Durchnässt? War da was? Ja, dort – eine Giraffe.

Schnell bekommt der Regen, das Wasser wieder die Bedeutung, das es in diesem Durstland hat – d a s Lebenselexier.

Die Daheimgebliebenen genießen die Ausläufer der ungewöhnlich guten Regenzeit und fragen sich, wann es das letzte Mal so lange und so oft geregnet hat. Diesmal hat es allein am Farmhaus von November bis incl. April über 370 mm Niederschlag auf 40 Tage verteilt gegeben. Das ist ideal für die Weide und man sieht es ihr auch an.

Weder für Weide noch für Wasser müssen unsere Pferde weit laufen. Die Rinder und das Wild natürlich auch nicht.

Aber irgendetwas haben wir Farmer doch immer zu meckern. Wir Farmer? Genau betrachtet sind wir fast die Einzigen. Trotz des guten Regens, sind unsere Riviere nicht gelaufen und unsere Dämme haben kein Wasser bekommen. Das ist schon sehr ungewöhnlich, zumal in der Nachbarschaft und eigentlich im ganzen Land die Dämme guten Zulauf bekommen haben. Nur einfach Pech? Da werden wir wohl Nachforschungen anstellen müssen.

 

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Jetzt aber!

Man sieht es vielleicht nicht auf den ersten Blick. Das aber ist Teil modernster Solartechnik. Wir sollten die Wände vielleicht noch streichen und damit das Neue unterstreichen. Machen wir auch noch. Versprochen! Jetzt aber freuen wir uns erstmal, dass wir uns doch entschlossen haben, unsere nun schon fast 20 Jahre alte Solaranlage auf den neuesten Stand gebracht zu haben. Zwölf 2-Volt Bleiakkus haben wir durch diese vier Lithiumbatterien ersetzt. Sie liefern uns jetzt statt 24 Volt 48 Volt. Das heißt natürlich auch neue Inverter und neue Regler. Zusammen mit der Anpassung der Solarpaneelen dürfen wir jetzt hoffen, dass wir noch einige Verbraucher mehr anschließen können, die uns das Leben erleichtern. Wie z.B. eine Geschirrspülmaschine. Auch das Kühlhaus soll nachts laufen können, weil die Batterien tagsüber genug Strom gespeichert haben. Die nächsten Tage und Wochen werden es zeigen. Vor allem dann, wenn die Sonne im Winter weniger Kraft hat. Wir sind optimistisch. Hat schließlich auch genug Geld gekostet.

Ach noch etwas – unsere weiblichen Gästen sollten sich bitte nicht zu früh freuen. Frisurtechnisch könnte es beim Alten bleiben müssen. Diese modernen Föhne haben so verdammt viel Anlaufstrom, dass unsere High-Tech-Anlage evtl. doch in die Knie geht. Aber Ihr wisst gar nicht, wie schön von Sonne und Wind getrocknete Frisuren sein können. Wir lieben sie.

Wer die März-News gelesen hat, wird sich fragen, das habt ihr doch schon alles gemeldet. Das sieht in der Tat auch so aus. Fakt ist aber, dass wir uns vor einem Monat noch nicht für die Totalumstellung entschieden hatten. Man sieht das eigentlich nur an den zwei statt vier Batterien. Wir sehen es am Geldbeutel.

 

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Was für Feinschmecker

Wer von den Beiden ist ein Dummkopf? Nieke würde das weit von sich weisen und das weiße Ungetüm kann sich nicht wehren. Das ist aber der Dummkopf. Warum?

Erst einmal das Ganze in groß:

Dieser riesige Pilz – ein Omajova – hat sich über Nacht durch die Kruste des dahinter stehenden Termitenhügels gequetscht. Um es vereinfacht auszudrücken, ernährt er erst die Termiten und dann die Glücklichen, die ihn finden. Manchmal über ein Dutzend an einem Termitenhügel. Das aber nur in einer guten Regenzeit. Also nicht jedes Jahr. Und warum also Dummkopf? Omajova ist Hererosprache und heißt Dummkopf. Die Hereros glauben einfach – ich finde zu Recht – dass jemand, der sich so offensichtlich seinen Fressfeinden zeigt, eben ein Dummkopf ist. Wieder einmal ein deutlicher Beweis, dass die Schlauen von den Dummen profitieren.

Da kannst Du aber noch so schlau sein, wenn es nicht regnet, gibt es keine Dummköpfe. Diesmal hat es ausreichend geregnet und tut es immer noch.

Irgendwas stimmt da aber nicht. Heißt es nicht “Der dümmste Bauer/Farmer hat die dicksten Kartoffeln/Ochsen”?

 

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Was für Fohlen!

Sie haben es gut erwischt. Sie kamen zur Welt, als es mal wieder so richtig geregnet hat und saftiges Grün für sie und ihre Mütter reichlich wuchs. Das Stutfohlen Aranka in der Mitte sieht fast schon wie ein richtiges Pferd aus. Oreo hinter ihrer Mutter Ice links und das Hengstfohlen Yuma rechts neben seiner Mutter Soraya. Auch JC – die schon recht alte Mutter von Aranka – steht gut im Futter. Das war in letzter Zeit nicht selbstverständlich.

“Onkel” Lenz ist als Aufpasser immer dabei. Auch er ist mit dem saftigen Grün wieder zu Kräften gekommen.

…und der nächste Nachwuchs ist in Arbeit. Tatanka mit seinen Stuten am Neudamm.

Achtung Tatanka! Die Konkurrenz schläft nicht. Sublime kennst Du ja, aber Manitu und Arrak sind in Lauerstellung. Der Eine ist Sohn von Dir  und der Andere Sohn von Sharif. Nicht zu vergessen Namib Star – der Sohn von Sublime. Die Zucht des Namibischen Westernpferdes bleibt in Schwung.

 

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Was für Fachleute

Irgendwann musste es ja mal soweit sein. Aber eben lieber später als früher. Auch Solaranlagen halten nicht ewig bzw. fangen irgendwann an zu schwächeln. Der Schwachpunkt sind die Batterien. Die alten Bleiakkus halten plus/minus 10 Jahre. Wir hatten schon den zweiten Satz. So sah das Ganze aus:

Im Prinzip waren wir vollauf zufrieden. Aber wenn nur eine dieser zwölf 2Volt-Batterien keine Leistung mehr bringt, zieht sie die anderen mit runter und die Anlage wird unzuverlässig. Also diese Batterie erneuern! Wenn´s so einfach wäre. Diese Bleiakkus werden nicht mehr hergestellt. Eine moderne Anlage mit Litium-Batterien ist sauteuer. Zumal man total von 24 auf 48 Volt umstellen muss. Neue Inverter, Regler etc. Unser Geldbeutel und ein schlechter Berater einigten sich auf eine Zwischenlösung. Die hielt keine 5 Monate. So blieb nur das, was wir gleich hätten machen sollen – umstellen auf 48 Volt! Wieder was gelernt und für die Zwischenlösung unnötig Geld ausgegeben.

Die neue Anlage sieht auch nicht viel anders aus als die alte. Dafür aber zukunftssicher und erweiterbar, wenn mal wieder Geld in der Kasse ist. Die Solarpaneelen auf dem Dach können vorerst ihre Arbeit weitermachen.

Diese zwei Litium-Batterien sehen ja eigentlich nach nichts aus. Sie seien aber langlebiger, stärker und zuverlässiger. Dann hoffen wir mal…

 

 

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Uns gibt es noch!!!

Ja, es gibt uns noch. Es gibt noch den alten Jerome, den alten Lenz, den alten Mister, nur leider den alten Hermann nicht mehr. Das haben wir im Mai schon mitteilen müssen. Warum dann aber so lange Funkstille? Uns haben die Dürrejahre nicht in die Knie zwingen können, die Wilddiebe noch nicht und die Preissteigerungen auch nicht. Geschafft hätte es beinahe die namibische Telecom. Die kostet noch heute Nerven. Sie schafft es einfach nicht, stabiles Internet regelmäßig zu liefern. Ich habe aufgegeben. Sonst nicht so meine Art. Jetzt sitze ich in Deutschland und versuche Versäumtes nachzuholen. Oh Wunder, ausfallen tut die deutsche Telekom zwar nicht, aber viel schneller ist sie auch nicht. Wenn ich zurück auf der Farm bin, hoffe ich auf ein Telecomwunder oder es gibt endlich andere zuverlässige Anbieter.

Natürlich gibt es viel zu erzählen über acht Monate Farmleben. Aber wollt Ihr wirklich seitenlanges Geschreibsel lesen? Wir lassen Bilder sprechen und dort, wo die Bilder Unterstützung brauchen – oder Ihr – gibt´s einen knappen Text. Einverstanden?

Also dann:

Wir fangen mit dem Wichtigsten an. Es hat seit langem mal wieder so etwas wie eine kleine Regenzeit gegeben. Regen schon im November. Zwar keine Riviere gelaufen und kein Wasser in den Dämmen aber schon viel Grün, das sich auch durch das trockene Gras des Vorjahres gekämpft hat.

Wasser und Grün ist Leben. Fohlen und Kälber:

Aranka ist eine Tochter von JC und Tatanka

Der alte Lenz spielt immer noch den Aufpasser

Bei den Kälbern ist es unser Kangal Wotan

Ob bei Tag oder nachts – unsere Kühe sind fleißig. Unser neuer Bulle von Ernie und Marco übrigens auch.

“Oma-Kalb” bevorzugte die nächtliche Geburt. Warum “Oma-Kalb”? Weil wir – vor allem Nieke – das Kalb großgezogen haben, das dennoch immer ein Kalb blieb. Jetzt hat sie ihr erstes eigenes Kalb und mal sehen, welcher Name Nieke dafür einfällt. “Enkel-Kalb”?

Zurück zu den Fohlen. Denn da gab es noch zwei. Wenngleich die Mütter Ice und Soraya sich viel Zeit ließen. Nach unserem Geschmack zu viel Zeit. Zuerst Ice mit ihrem Stutfohlen Oreo – auch von Tatanka.

Oreo traut ihr nicht so recht. Müde werden sie aber beide.

Soraya hat es dann wirklich spannend gemacht. Zwischendurch dachten wir, das wird nichts mehr. Bei der guten Weidesituation hatten viele Pferde dicke Bäuche. Aber dann hat sie doch noch so stolz wie lässig ihr Hengstfohlen Yuma präsentiert. Auch hier ist wieder Tatanka der Vater. Dieser Hengst aus eigener Zucht ist genau das, was wir wollten.

 

Tatanka

Und was gab´s sonst noch in den letzten acht Monaten? Viel natürlich. Ein bisschen davon:

Feuer auf einer Nachbarfarm. Ausgerechnet bei dem Nachbarn, der ein Schlamper ist. Wir mussten nachsorgen, damit das Feuer nicht wieder entfachte und auch unser trockenes Gras bedrohte.

 

Nicht alles, was von oben kommt ist gut.

Aber was oben ist, ist gut. Christian und Ruben haben in einer halsbrecherischen Aktion unsere zwei alten und maroden Wassertanks ersetzt.

Eine wahre Zirkusnummer

Geschafft!!! Danke Christian! Danke Ruben!

Die ganz schlechten Nachrichten gibt es leider immer noch. Die Wilderei nimmt eher zu als ab. Die Schlingen und Opfer, die wir finden sind nur ein Bruchteil von dem, was tatsächlich geschieht.

Berta riecht den Missbrauch.

Es bleibt nicht bei Wild. Auch Rinder sind Opfer.

Wenn es einen Zusammenhang zum nächsten Thema gibt, dann vielleicht diesen:

Hoffentlich unternimmt die neue Regierung energischere Schritte gegen die landesweite Wilderei als bisher. Bisher wurde damit kokettiert, wie erfolgreich die Wilderei von Elefanten und Nashörnern bekämpft wird. Das stimmt zum Teil auch. Dass alle anderen Wildarten im Land aber durch Wilderei mittlerweile rapide abnehmen, wird ignoriert. Bisher wurden wir Farmer mit wohlmeinenden Sprüchen “beruhigt”. Vor allem was den Einsatz der Polizei betrifft. Die neue Regierung – sie ist im Grunde die alte mit ein paar neuen Gesichtern. Zum ersten Mal ist eine Frau Präsidentin. Die Swapo hat sogar gegen alle Erwartungen die absolute Mehrheit zurückerobert. Was das mit Gross-Okandjou zu tun hat? Wenig. Bei uns haben sich die Wähler der Umgebung registrieren lassen können und ein “Wahllokal” waren wir dann auch.

Nachdem Wotan längst seine Villa hatte, wurde es Zeit, dass Josef – unser Mann bei den Rindern – auch eine bekommt. Es ist gar nicht so leicht, das Passende in Namibia zu finden.

Noch ein paar Bilder von den letzten acht Monaten einfach so?!

 

Tapfere Mädels – sie strahlen auch noch nach dem anstrengenden Dorob-Trail.

So sahen sie vor dem Start aus.

…und Schluss.

 

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