Gefahr erkannt – Gefahr gebannt

Man musss schon genau hinschauen, um zu ahnen, wo die Gefahr lauert. Hinten rechts!

Die Serienbilder der Wildkamera hatten mich aufmerksam gemacht auf zwei leuchtende Punkte, die minutenlang an einer Stelle verharrten. Springhase, Steinböckchen, Schakal? Alles möglich. Eine Braune Hyäne vielleicht?

Schaut Euch die folgenden Bilder genau an. Da versucht doch tatsächlich ein Leopard – offensichtlich noch ein junger – unsere drei Deckhengste zu überrumpeln.

Kein Zweifel. Es ist ein Leopard. Natürlich sind die Bilder nicht besonders scharf aber dennoch eindeutig. Spannend zu sehen, was sich in der Nacht so Alles ereignet und  unseren Augen entgeht. Wildkameras haben schon so manches Geheimnis gelüftet. Ich erinnere nur an die nächtlichen Bilder von Braunen Hyänen. Sie räumten z.B. mit der Mär auf, dass sie ausschließlich Einzelgänger seien.

Es stellt sich jetzt natürlich die Frage, wie gefährdet waren unsere Hengste Tatanka, Sublime und Sharif tatsächlich. Meine Erfahrung sagt mir eher weniger. Leoparden suchen sich normalerweise kleinere Beutetiere. Bei uns ist noch kein ausgewachsenes Pferd in den vielen Jahren Opfer eines Leoparden geworden. Fohlen schon. Dass der nächtliche Jäger es dennoch versucht hat, spricht auch für seine Jugend. Wir hoffen in so einem Fall natürlich, dass unsere Pferde und besonders die Hengste wehrhaft genug sind, um gegen diese Raubkatzen zu bestehen. Das ist eine Hoffnung, für die wir keine Belege haben. In romantischen Pferdefilmen ist ist das schnell konstruiert.

 

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