Seltene Beute

Zwei am AnschussBerta zu schnellGefunden!Lob für gute ArbeitRobert und sein GnuUnser Freund Robert, mit dem ich nun schon seit über 40 Jahren zusammen jage, ist einer von dieser Jägersorte, die sich hinstellen kann, wo sie will, sie erwischt immer irgendetwas. Und das liegt nicht allein daran, dass er ein guter Schütze ist. Diesmal  hat er nicht nur interessante Beute gemacht, sondern auch eine amtliche Pflicht erfüllt. Die Beute ist ein Blue Wildebeestbulle oder auch Streifengnu,  und die amtliche Pflichterfüllung besteht darin, dass Gnus nur in ausbruchssicheren Wildgattern gehalten werden dürfen, weil sie Überträger von gefährlichen Rinderkrankheiten sein können. Werden sie auf Farmgebiet gesehen, müssen sie erlegt werden. Einem richtigen Jäger muss ich nicht sagen, dass es bei Robert keiner besonderen Überredungskunst bedurfte.

Robert – wie gesagt – ist ein guter Schütze. Diesem Ruf wurde er auch diesmal nach interessanter Pirsch gerecht, trotzdem flüchtete das Gnu mit einem zweiten Bullen zusammen in den Busch. Das Schusszeichen war aber eindeutig. Das nun war die Gelegenheit für die junge Teckelhündin Berta. Schließlich muss sie ja im Juni in Deutschland auch noch eine Schweißprüfung absolvieren. Man sollte denken, viel Wild, viel Jagd bedeutet auch viele Nachsuchen. Dem ist aber nicht so. Es wird relativ gut bei uns geschossen. So ist neben der Übung auf der Kunstfährte eine Naturfährte natürlich hochwillkommen.

Die Aufgabe war für Berta nicht allzu schwer. 200 Meter mit Schweiß in einem großen Bogen sollten schnell erledigt sein. Waren es auch, aber beinahe zu schnell. Berta ist immer noch zu dynamisch. Die Gesundfährte des gesunden Bullen hätte sie beinahe von der Fährte gelockt. Aber eben nur beinahe… Weil sie eben so dynamisch oder auch gierig ist, hat sie sich am Stück fast noch mehr gefreut als wir. Schließlich jagen wir ja auch schon einige Jahrzehnte länger als Berta.

 

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