Man gönnt sich ja sonst nichts

Sando stellt GnuVor dem FangschussStreifengnubulleStreifengnu oder Blue WildebeestFleisch für Arbeiter und Küche und Jagdgäste führen – das ist normalerweise mein Job. Den finde ich auch völlig in Ordnung. Einen kapitalen Trophäenträger auf der eigenen Farm zu erlegen, das kommt mir gar nicht oder selten in den Sinn. Zwischendurch aber überkommt mich dann doch schon mal das Gefühl, dass ich mir auch mal etwas gönnen könnte. Meistens bei einer Wildart, die bei uns auf Gross-Okandjou selten vorkommt oder ich auch noch nicht erlegt habe. So wie diesmal! Ich habe mir einen kapitalen Blue Wildebeestbullen gegönnt. Besser gesagt, Diana war so gnädig, plötzlich einen vor mir auftauchen zu lassen und mir zu sagen: Nimm Deine Chance. Ich habe sie gerne genommen und mich zudem noch besonders darüber gefreut, wie tapfer und hilfreich mir mein Drahthaar Sando zur Seite stand. Der Bulle stand nämlich im Dickbusch plötzlich wieder auf und attackierte Sando und nicht mich. Sando hatte dabei auch die besseren Karten, weil er kein Gewehr in der einen und keinen Fotoapparat in der anderen Hand hatte. Außerdem blieb er mit keinem Hut in den Dornen hängen. Mit anderen Worten – er konnte ausweichen und im richtigen Moment wieder attackieren. Das gab  mir dann doch noch die Gelegenheit, die fälligen Fangschüsse anzubringen, ohne meinen Hund zu gefährden. Ein schönes Gefühl – mein Hund half mir und ich ihm.

 

 

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