Jagen hilft

Es ist immer wieder nicht einfach, den nicht jagenden Menschen zu erklären, warum die Jagd Wildtieren und auch Menschen hilft. Dabei ist die Formel eigentlich ganz einfach: Wohlüberlegtes und nachhaltiges Jagen verhindert wahlloses Abschießen und generiert Einnahmen, mit denen das Wild durch kostspielige Maßnahmen geschützt wird. Zudem gibt es Nahrung für die Menschen. Ich weiß, dass vielen Jagdgegnern und selbsternannten Tierschützern in der Welt diese Formel zu einfach ist. Denen kann ich nur empfehlen, nach Afrika, nach Namibia und zu uns zu kommen, um sich vorurteilsfrei ein Bild zu machen. Viele unserer Reitgäste, die vorher eine distanzierte bis sehr kritische Haltung zur Jagd im Allgemeinen und zur Trophäenjagd hatten, haben uns verstanden. Gross-Okandjou ist im Kleinen ein einleuchtendes Beispiel. Wir haben – wie viele Andere auch – erst zwei Dürrejahre und dann zwei Coronajahre hinter uns ohne Gäste. Wenn jetzt im Oktober nicht einige Jagdgäste – genau genommen drei – gekommen wären, hätten wir wahrscheinlich nicht mehr durchhalten können. Die Folge wäre eine totale Reduzierung der Kosten gewesen und vor allem die Entlassung einiger Arbeiter. Wir sind stolz darauf, bisher nicht zu diesem drastischen Mittel gegriffen zu haben. Das andere Mittel wäre der Verkauf aller Rinder und der wahllose Abschuss unseres Wildes. Wobei wir wieder bei dem Thema der nachhaltigen Jagd zum Nutzen von Mensch und Tier wären. Im Übrigen hat das sinnlose Abschießen von Wild auf der eigenen notleidenden Farm um Geld durch Fleischverkauf einzunehmen, noch selten einer Farm das Leben gerettet. Die Einnahme von einem erlegten Trophäentier ist um ein Vielfaches höher als der Fleischpreis von mehreren Tieren derselben Gattung.

Deswegen stehen wir nach wie vor zur Trophäenjagd wie wir sie betreiben und freuen uns über unsere jagenden Gäste ebenso wie über ihre Beute.

 

 

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