Die Schule beginnt

Es wurde jetzt aber auch Zeit, dass sie in die Schule kommen. Der erste Versuch ging ja schief, weil die ehemaligen Hengste wegen rüpelhaften Verhaltens noch für unreif erklärt wurden. Jetzt ist das mit den Hormonen schon etwas länger her und sie sind friedlicher geworden. Außerdem ist es natürlich auch ein Unterschied, ob sie gemeinsam auftreten oder alleine. Erst wenn sie auf sich gestellt sind, erkennt man, was in ihnen steckt. Ob sie sich auf  den Trainer konzentrieren können, ob sie ängstlich sind oder klar im Kopf. Die Drei, die im Moment als erste in der Ausbildung sind, zeigen jetzt schon das, was wir uns für unsere Zucht erhofft haben. Sie sind absolut gelassen, nehmen den Trainer – in diesem Fall Junias – an und sind sehr gelehrig.

 

Und besondere Freude macht, dass sie schon nach kurzer Zeit auf ganz leichte Hilfen reagieren. Da nehmen sich die Drei nichts. Little Jo reagiert vielleicht am feinsten, dafür aber tut er sich mit der Plane etwas schwerer als Jupiter oder gar Feuerstein, der über die Plane läuft, als ob er das schon seit Jahren macht.

Er ist es auch, der am sichersten stehen bleibt, wenn er das Kommando dafür bekommen hat. Es sieht so aus, als ob wir mit der Zucht des Namibischen Westernpferdes auf einem guten Weg sind. Unser Wunsch nach etwas mehr Muskelmasse, als es bei namibischen Farmpferden üblich ist, hat sich auch erfüllt, obwohl das Futter im Moment mager ist.

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